Apple Watch – Tage 7 bis 18

Eigentlich wollte ich ja im ersten Monat mindestens alle zwei Tage etwas über meine Erfahrungen mit der Apple Watch berichten. Aber die letzten beiden Wochen waren so stressig, dass da nicht im entferntesten daran zu denken war. Heute komme ich endlich wieder dazu, und ich werde diesmal vor allem das Konzept der Checks (sozusagen die Nachrichtenzentrale der Apple Watch) vorstellen, außerdem was zur Akkulaufzeit sagen.

Beim Armheben bekommt man normalerweise die Uhrzeit zu sehen. Die Frage ist, wie man auf der Apple Watch an andere Informationen kommt. Man kann natürlich mit einem Drücken auf die digitale Krone (das Drehrad) zur App-Ansicht wechseln und dann die gewünschte App öffnen. Aber das dauert und ist mitunter, je nach Anzahl der Apps auf der Apple Watch, etwas fummelig.

Checks
Um schneller an bestimmte Informationen zu kommen, gibt es deswegen die sogenannten Checks. Checks sind letztendlich so etwas wie Widgets mit Grundinformationen auf einer einzigen Bildschirmseite, die man vom Ziffernblatt aus schnell aufrufen kann: nämlich indem man mit dem Finger nach oben wischt.

Ich habe das mal grafisch zusammengebastelt (oben das Ziffernblatt, darunter verschiedene Checks-Seiten):

apple_watch_tag_7plus_checks

Hier sind nicht alle von mir aktivierten Checks zu sehen, aber zumindest ein Teil. Wenn ich also mit dem Finger nach unten wische, bekomme ich den Akkustand angezeigt. Wenn ich nach rechts wische, sind nacheinanander die Checks links zu sehen (Weather Pro, Aktivitäten, Status), auf der anderen Seite Pulsmessung, Wetterbericht von Apple, Hue Connect (eine App, mit der ich meine Philips-Hue-Lampen steuern kann).

apple_watch_tag_7plus_checks_2

Konfigurieren lasen sich die Checks in der Apple-Watch-App auf dem iPhone (siehe Screenshot links). Die in der Liste mit rotem Minus-Zeichen zu sehenden Apps sind im Moment bei mir als Checks aktiviert (das ist nur das Ende der Liste); Apps, die Checks bieten, aber von mir derzeit nicht verwendet werden, aber hinzugefügt werden können, folgen darunter (mit grünem Pluszeichen). Die Reihenfolge der Checks lässt sich natürlich auch einstellen: indem man sie rechts bei den drei waagrechten Strichen nach oben oder unten zieht.

Eigentlich ist das wirklich ein ganz schlüssiges Bedienkonzept. Beim Aktivieren der Checks durch die Wischgeste wird immer das zuletzt aktive Check angezeigt – von dort aus kann man dann die anderen aufrufen; und ein Tippen auf die Checkseite öffnet die dazugehörende App. Unübersichtlich wird das mit den Checks allerdings, wenn man sehr viele Checks laufen hat, denn dann muss man sich von einem zum anderen hangeln. Man sollte sich also wirklich auf die Infos beschränken, die man besonders häufig nutzt.

Akkulaufzeit der Apple Watch
Nach fast drei Wochen mit der Apple Watch kann ich inzwischen auch mehr über die Laufzeit des Apple-Uhr sagen. Für zwei Tage hätte es bei mir bisher noch nie gereicht – die Watch muss jeden Abend ans Ladegerät. Bei normaler Nutzung sind bei mir abends so 20 bis 45 % der Ladung verblieben; wenn ich mehrmals am Tag Aktivitäten (wie Radfahren) protokolliere, nähert sich der Ladestand abends aber schon mal gerne den 0 %. Hm, da sehe ich, ehrlich gesagt, den größten Bedarf bei dem Folgemodell: dass so eine Uhr wenigstens zwei Tage ohne Laden durchhält …

Und auch der Akku meines iPhones wird durch die nicht durchgängige, aber doch oft aktivierte Koppelung an die Apple Watch deutlich schneller geleert. Früher habe ich es meist auf zwei bis drei Tage pro Laden gebracht, inzwischen muss das iPhone nach einem oder spätestens zwei Tagen wieder ans Ladegerät.

So, mal sehen, wann ich die Reihe wieder fortsetzen kann … Beim nächsten Mal will ich mal, das habe ich mir vorgenommen, ein Zwischenfazit zur Apple Watch ziehen.

Ulf Cronenberg

Die bisherigen Artikel der Serie:

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Was Apple und Zubehörhersteller so alles treiben, interessiert mich schon lange. Und ab und zu habe ich etwas dazu – wie zu einigem anderen, wenn es um Musik oder Fotografie geht – zu sagen …

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